Landschaft
Auf der Busfahrt von La Concordia nach Quito
Menschen winken, um einzusteigen und er hält in den vielen kleinen Ortschaften
In Quito kostet die Fahrt 35 cent. Bei uns in La Concordia sind es 75 cent, die man an den Kassierer im Bus zahlt
Für das leibliche Wohl ist durch Verkäufer die kurzeitig aufspringen gesorgt. Jedoch Achtung!
Die Toiletten in den Bussen funktionieren nicht und es wird ca. erst nach 4 Stunden eine Pause gemacht.
Die Wolken hängen immer tief in den Bergen
So tief, das man durch sie hindurch fährt
Häuser brauchen keine Dämmung. Ein einfacher Wandaufbau und Wellblechdach sind ausreichend
Kühe sind oft direkt an der Sraße. Durch sie bekommt man Queso, den Käse der überall gegessen und selbst auf Eis gestreut wird
Quito liegt auf 2.850 m hier ist die Luft trocken und dünn
Bei den blauen Bussen in Quito haben wir noch kein System entdeckt. Aber auch hier winkt man und springt in den langsamer werdenden Bus auf. Der Ausstieg erfolgt bei rollender Geschwindigkeit
Ananas, Äpfel, verschiedenste Getränke und Kokos, alles wird an der Straße angeboten
Auch Süßigkeiten und Snacks dürfen nicht fehlen
Die Straßen bringen die Kunden in die entlegenen Dörfer. Rustikale Möbel werden dort oft hergestellt
Viele Häuser, teils aus Bambus, sind auf Stelzen gebaut um fern der Tiere zu sein
Tiere
Braunrückentamarine gehören zur Gattung der Primaten und Leben im Amazonasgebiet
Unser knuffiger Cuchucho (Nasenbär) liebevoll Cuchi genannt kommt immer wenn wir die freien Affen füttern
Er kuschelt sich gerne in den Schoß und ist ein kleiner Frechdachs.
Mit den Affen tollt er herum und auch die gutmütigen Waschbären werden nicht verschohnt
Die Affen lieben es an den Lianen zu schwingen und die verschiedenen Arten interagieren spielend miteinander
Selbst die kleinen Totenkopfäffchen können sich behaupten
Konstruiert ist die Voliere der Papageien und Aras aus Bambus, denn ihm können sie mit ihren spitzen Schnäbeln nicht schaden
Vor dem Essen in der Früh schreien sie Zeter und Mordio. Doch mit gefülltem Magen sitzen sie zusammen und schlafen
Manche sind sehr scheu. Doch sie alle verbindet eine große Neugier
Dieser Kleine läuft einem die ganze Zeit hinterher und findet Schuhe unglaublich Spannend
Vielen wurde ihr Gefieder geschnitten um sie flugunfähig zu machen oder sie haben durch Stress ihre Federn verloren. Lange dauert es, bis es wieder gänzlich nachgewachsen ist
Die Affenbande ist so fit, dass sie bald wieder in die Freiheit entlassen wird
In der Familie hat jeder seinen Rang und Eigenarten, die man nach und nach immer besser erkennt
Wie die Papageinen sind auch die Tukane super neugierig
Beim schauen steht ihnen aber ihr gewaltiger Schnabel ein bisschen im Weg
Dieser Vogel ist auch einer von fünf Partienten seiner Art und heißt Chachalaca, doch für mich sind sie Hühnchen, denn sie benehmen sich wie welche. Begehrt sind z. B. Spiegelbilder in Fensterscheiben
Die Mutter des kleinen Affen wurde von Menschen getötet und ihm selbst wurde auch ein Schädeltrauma zugeführt
Leider konnten wir ihn nicht am Leben erhalten
Die genesenen Greifvögel halten sich gerne in der Nähe auf
Ob das bei der kleinen Tyto Alba auch passieren wird? Unglaublich schnell verliert sie ihren Flaum
So sah sie noch am 17. September aus. Ein kleiner weißer Flaumball, der mit einem Stock gefüttert werden musste
Und das ist der gleiche Vogel am 20.10.. Stattlich, jedoch mit letztem Flaum und noch nicht ganz in der Lage selbstständig zu essen
Und vier weitere. Auch sie werden zu einer majestätischen Eule heranwachsen
Durch das ganze Gebiet ziehen sich Ameisenstraßen. Mich erstaunt es immer wieder wie viel diese kleinen Lebewesen tragen können
Der kleine Tigrillo (Ozelot) wurde versucht als Haustier zu halten. Doch er ist kein zahmes Kätzchen
Genauso wenig wie seine älteren Artgenossen
Gerade haben wir fünf erwachsene Tiere hier
Die kleinen Wildkatzen mit ihren großen Augen bedienen sehr das Kindchenschema
Aber sie auch sind schon fast zu süß
Und nochmal, weil man nicht genug davon bekommen kann
Seht ihr Räuber und Beute?
Cusumbos gehören zur Gattung der Kleinbären und leben in den Bäumen
So wie dieser Kleine sind sie gute Kletterer und nutzen ihren Schwanz als Greiforgan
Das Agutíe oder auch Guatusa mit seinen messerscharfen Schneidezähnen ist das einzige bekannte Tier, dass die Schale der Paranuss knacken kann
Auch das junge Pekari hat spitze Hauer. Vor diesem Schwein sollte man sich jedoch in Acht nehmen, denn es ist sehr aggressiv
Etliche Rinder leben auf dem Gelände
Halloooo, wir haben hunger! Die drei Ameisenbären wurden als Haustiere gehalten und verhalten sich wie kleine Kinder. Tollpatschig, liebenswert und wahnsinnig neugierig
Tamanduas haben eine ca. 40 cm lange, klebrige Zunge mit der sie Armeisen und Termiten "aufschlecken". Mit ihrem starken Schwanz und den scharfen Krallen sind sie gute Kletterer
Versucht man den Flug der Kolibris zu folgen, wird einem fast schwindelig.
Bei den Schildkröten kann man am Panzer erkennen, ob es Weibchen oder Männchen sind
Dieser Kleine lebt am Stamm der Bananenpfalnzen, denn dort kann er sowohl die Insekten an den alten Früchten verspeisen, ist geschützt und kann das gespeicherte Wasser trinken
In ihrem neuen Umfeld geht es der Boa Imperator sicher besser
Ein anderer Vertreter der Squamata ist die höchst giftige Korallenotter. Diese und drei weitere haben wir beim zusammenrechen des Bambuses entdeckt
Wie auch diese anscheinend sehr seltene Eidechsenart
Wir bekommen viele Jungtiere, deren Mütter gestorben sind. Leider sind sie sehr anfällig und es ist sehr schwer sie durchzubekommen
Die kleinen Gürteltiere sind unglaublich kräftig. Ihre Verteidigung ist der dicke Panzer sowie die starken Krallen auf denen sie auch laufen.
Mit Milch aus der Flasche haben wir den einen Tag alten Waschbären gefütterrt
Erkennt ihr welches Tier das ist?
Ein noch junges, männliches Faultier (Perezoso de tres dedos), erkennbar an seiner Fellfärbung am Rücken
Er lebt in Symbiose mit den auf seinem Fell lebenden Schmetterlingen
Zwei junge Falken
55 Schildkröten, die vor dem Verzehr durch Menschen gerettet wurden
Der Biss einer Schnappschildkröte beträgt durchschnittlich 200N, jedoch hin bis zu 700N
Da hat sich wohl jemand bei der Menge an Schuhen verirrt
Halsbandperkaris haben wie alle Nabelschweine eine Rückendrüse
Dieser Uhu ist glücklicherweise unbeschadet zu uns gekommen und konnte gleich wieder frei gelassen werden.
Wie die Schlange war er nur am falschen Ort, für sich oder die Menschen nicht sicher genug
Nach dem Flug gegen die Scheibe konnte der Kolibri mit kleiner Herzdruckmassage und Beträufelung mit Wasser reanimiert werden
Wenn man genau hinsieht und wartet begegnen einen viele Tiere. Wie dieser kleine Gecco oder
eine Gottesanbeterin
Die Flügel der Heuschrecke gleichen Blättern mit ihren Adern.
Ob sie giftig ist - keine Ahnung. Aber lieber nicht anfassen
Ein Tausendfüßer mit 1 cm Körperdurchmesser
Aber leider finden es auch die größeren Tiere es bei uns Menschen interessant. Dieser Cusumbo wollte sich in unserem Waschbecken im Bad häuslich einnisten. Man merkt, dass man von wilden, auch teils gefährlichen Tieren umgeben ist.
Aber es gibt auch wunderschöne nächtliche Besucher
Leider ein toter Vertreter seiner Art, die der Singzikade. Nur die Männchen können durch ihr Trommelorgan Laute hervor bringen.
Diese Heuschrecke hatte eine Länge von fast zehn centimetern.
Aktivitäten
So ging die Reise los, mit Gepäck für ein Jahr
Und dieses verbringe ich hier mit Nele, die auch über KulturLife an diesem Programm teilnimmt
Zum essen bekommen die Tiere alle Papayas von den eigenen Plantagen. Ausgenommen natürlich die Karnivoren
Und selbst solch eine Ladung an Papayas, Bananen und Yuca (Maniok) ist schnell alle
Die Nähe seiner Mutter konnten wir leider nicht geben
Doch es gibt auch Erfolge wie mit dieser Eule. Nachdem Nele und ich sie gegen Parasiten behandelt hatten...
gibt es für sie die entgültige Freiheit.
Die Brücke führt über den Bach, der zur Regenzeit im Winter ein reißender Strom werden soll.
Er trennt die Gehege der Karnivoren von denen der Vögel und Affen
Unser Haus wird oft besucht von zwei Affen, die wahrscheinlich nur kommen um Schabernack zu treiben. Und es herrscht ein Kleinkrieg bei dem mal die eine, mal die andere Seite triumphiert.
Im Netz gefangen ging es für einen ins Gehege
Die Tiere werden von verschiedenen Menschen gebracht. Privatleuten, Polizei, von Organisationen,..
Und es gibt immer ein Foto, denn Dokumentiert wird hier alles.
Aber bei manchen sind die Verletzungen einfach zu schwerwiegend
Plácido, der Leiter des Projektes und Edison, der Tierarzt nehmen uns an die Hand beim Verarzten der Tiere und zeigen uns alles
Es ist wichtig sich auszuruhen, wurde uns gesagt und das macht man doch liebend gerne ; )
Am 26.09. ist día de bandera in Ecuador. 1860 erhielt das Land an diesem Tag seine Flagge.
Circa drei Stunden ist der Aufmarsch, bei dem alle Schüler des Abschlussjahrgangs ihr Ehre erweisen
Wir haben uns kurzzeitig abgesetzt und die Schule erkundet
Die Schüler arbeiten mit Arbeitsbüchern die auf den Tischbereichen Platz finden
Angrenzend an das Gelände fließt der Rio Blanco, in dem man am Ufer sogar schwimmen kann
Die Diskotheken sind eine Erfahrung für sich. In ihnen gibt es Räucherstäbchen gegen den Geruch, sowie Zitronen und Salz gegen den Kater
Wieder durften wir ein Schulfest begleiten. Die Schüler tragen Trikots, die die Familien selbst gekauft hatten
Am ersten Tag wurden die Fußballteams vorgestellt. Jede Klasse repräsentiert ein Land und muss in den nächsten Tagen gegen andere Stufen antreten.
Natürlich dürfen Kapelle und Cheerleader nicht fehlen
Mit dieser hüpschen Blume gings zu sechst zum tubing auf den wilden Rio Mindo
Die widerstandsfähigere CCN51-Hybrid ist eine von zwei Kakaopflanzen, die in Ecuador angebaut wird. Begehrter, jedoch empfindlicher ist die gelbe National (Arriba), deren Anbau Weltweit mit 65% hauptsächlich in Ecuador herrscht
Den ganzen Prozess der Schokoladenherstellung durften wir in einem Kakaomuseum erfahren. Und am Schluss gab es noch eine Verköstigung
Der Mariposa Búho, wird nach den Augen auf den Flügeln benannt, die wie die einer Eule aussehen
Im Schmetterlingshaus kann man verschiedenen Puppen sehen und die Falter beim schlüpfen beobachten
Jede hat seine eigene Tarnugsweise, manche sehen aus wie Blätter, andere haben Stacheln oder sehen giftig aus. Am besten finde ich die Tarnung der Glänzenden, am Fluss als Wassertropfen
(K)ein Drahtseilakt, doch wenn man auf die Knoten tritt ist man (bald) auf der sicheren Seite
Wir lassen's uns richtig gut gehen. Herzliche Grüße an alle an dieser Stelle ;)
Ecuadorianer sind fußballbegeistert. Statt am Wochenende in die Disko zu gehen ist hier der Treffpunkt am Platz
Groß und Klein kommen zusammen und nach dem Spiel wird zusammen in großer Runde gefeiert
Beim wegschaffen des Bambuslaubes muss man große Vorsicht walten lassen. Die Halmscheiden und größere Äste müssen erst mit dem Rechen oder Fuß bewegt werden um sicher zu gehen, dass keine Schlangen darin leben
Fünf Tage zu fünft haben wir an diesem Platz gearbeitet und dabei drei Giftschlangen, ungiftige Schlangen, eine Eidechse, einen Skorpion, Kröten sowie einen alten Affenschädel entdeckt
An einem Abend waren wir auf einem Folklore Festival, bei dem traditionelle Tänze von verschiedenen Tanzgruppen aus Südamerika vorgeführt wurden
Die meisten Frauen trugen lange Röcke mit Unterröcken, die Männer meist Anzug. Oft wird das Leben und die verschiedenen Arbeiten im Tanz dargestellt
Die Tanzgruppe aus Quito trägt die Traditionelle Kleidung. Weiße, bestickte Blusen mit langem Rock und Hut für die Frauen. Vermehrt in den Anden wird sie täglich getragen. Die Männer mit Fellhosen, Ponchos und Hut
An heißen Tagen bekommen die Loros eine Dusche, die sie sichtlich genießen
Oder aber sie treiben Schabernack mit einem
Flora
Kleine Pfade erstrecken sich durch das Areal
Die Fabenpracht und Geräuschkulisse lässt einen alles andere Vergessen
Die meisten Pflanzen und Blüten hier speichern sehr viel Wasser und haben eine wächserne Haptik
Bei dieser Pflanze wird das gesammelte Wasser in der Nacht von Fröschen getrunken.
Links oben ist die eigentliche Blüte zu erkennen
Unter dem Bambusgeflächt ist die Luft deutlich kühler
Die meterlangen Stangen werden als Baumaterial genutzt. Denn sie sind unglaublich stabil und gleichzeitig biegsam
Durch das Gelände zieht sich ein Bach, der zur Winterzeit zu einem großen Strom anschwillt
Die Stämme haben einen kopfgroßen Umfang und bieten einen Lebensraum für allerlei Tiere
Die fleißigen Ameisen laufen Pfade, die durch die vielen Beinchen und Last deutlich zu erkennen sind und das sowohl Tags als auch Nachts
Auf dem Gelände gibt es Plantagen zur Selbstverpflegung, doch ein großer Teil ist Urwald
Tillandsien gibt es hier en masse
An vielen der Bäume sind Termitennester; ein Schmaus für die Ameisenbären
Die Luftfeuchtigkeit hier ist hoch, aber nicht so, dass man das Gefühl hat keinen Sauerstoff zu bekommen
Zitrusbäume sind ein kleiner Teil der Plantagen
Es gibt unglaublich viele Pflanzen und Tiere, von denen ich davor noch nie gehört, geschweige denn die ich gesehen habe. Diese Frucht ist fast kopfgroß und hat eine stachelige Oberfläche
Urwald und Plantage
Auch hier bedient sich ein Baum eines Flügels um seine Frucht zu verteilen
Ein wahres Kletterparadies, wären da nicht Schlangen und andere Tiere. Vorsicht ist immer geboten
Die Wurzeln des Baumes umschließen die eh schon großen Steine am Rio Blanco
Und man sieht ihnen ihr Alter an. Jahrelang sind sie am Fluss gelegen und wurden glattpoliert
Mit einer Gondel kann man für 1$ den Fluss überqueren
Viele bringen so auch ihr Motorrad auf die andere Seite
Die Frucht einer wilden Banane
Nun ein paar besondere Blüten